#FürVielfalt

Die furchtbaren Terrorereignisse in Paris und die weltweiten Reaktionen auf diesen Angriff auf die Meinungsfreiheit bewegen mich zutiefst – und das auch Tage danach.

Gleichzeitig betrüben mich, insbesondere aus der Sicht eines Personalverantwortlichen, die neuen „Montagsdemonstrationen“ beispielsweise in Dresden, die von PEGIDA organisiert werden. Denn ich dachte eigentlich, dass wir in Deutschland in den letzten Jahren beim Thema Integration bereits einen Schritt weitergekommen wären… scheinbar ein Trugschluss!

Denn selbst wenn wir vielleicht noch nicht in allen Lebensbereichen in Deutschland bewiesen haben, dass wir Integration perfekt beherrschen, blicken wir in der Personalwelt hierzulande doch auf eine sehr positive Entwicklung zurück. Und das bereits seit dem sogenannten „Wirtschaftswunder“ vor vielen Jahrzehnten, das ohne unsere Gastarbeiter von damals niemals möglich gewesen wäre.

In den letzten Jahrzehnten haben wir Anerkennung, Wertschätzung und Achtung der Vielfalt in Deutschland vorangebracht. Gerade auch bei McDonald’s schaffen wir ein Arbeitsumfeld, das frei von Vorurteilen ist – unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter oder sexueller Orientierung.

Nicht zuletzt arbeiten bei McDonald’s heute 130 Nationen unter einem Dach – sie alle profitieren von der Vielfalt untereinander, lernen voneinander und sind gleichzeitig damit auch ein Spiegelbild der Vielfalt unserer Gäste in Deutschland.

Aktuell sind wir in vielen Branchen, ganz gleich ob in der Pflege, in der Landwirtschaft, aber auch in der Hotellerie und Gastronomie dringend auf Mitarbeiter aus dem Ausland angewiesen. Anders können wir die offenen Stellen gar nicht mehr besetzen. Genau deswegen müssen wir als Personalverantwortliche in unseren Unternehmen eindeutige Zeichen setzen – für Vielfalt.

Denn:

  • In vielen Regionen Deutschlands herrscht de facto Vollbeschäftigung. Für künftiges Wachstum benötigen wir dringend weitere Menschen, die in unserem Land leben wollen. Denn der demografische Wandel hat Deutschland fest im Griff. Es gibt volks- wie betriebswirtschaftlich betrachtet keine Alternative zu Zuwanderung und Integration.
  • Integration von Menschen anderer Herkunft heißt ein gutes Stück Arbeit und Engagement. Egal, ob es um die Unterstützung bei Ämterbesuchen und bei der Suche nach angemessenen Unterkünften geht, oder um interkulturelles „Ankommen“, z.B. mithilfe eines Sprachkurses. Integration kann man nicht an die neuen Kollegen aus dem Ausland delegieren, wir müssen ihnen Angebote machen und sie tagtäglich unterstützen – eben integrieren!
  • Wir im Personalbereich haben als „Kulturträger“ im Unternehmen eine gewichtige Verantwortung: Für Toleranz, Offenheit und Transparenz einzutreten und Veränderungsprozesse anzustoßen. Vielfalt hilft – sie inspiriert, schafft Kreativität und erweitert den Horizont.

Es ist an der Zeit, sich diesen Herausforderungen stärker zu widmen, es ist unsere Aufgabe als Personaler weiterhin persönlich eine „Willkommenskultur“ im Unternehmen zu schaffen und auch zu prägen.

„Wir tragen nicht nur Verantwortung für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.“ (Voltaire)

#FürVielfalt – geht nur mit allen!

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