Menschen mit Behinderung einstellen muss einfacher werden!

Im März 2011 habe ich an dieser Stelle schon mal über das Thema Beschäftigung von Menschen mit Behinderung geschrieben. Seit dem ist bei McDonald’s Deutschland in diesem Bereich viel Positives passiert. Zusammen mit unseren Franchise-Nehmern haben wir die Anzahl von Mitarbeitern mit Behinderung von 528 im Jahr 2009 auf 822 zu Ende 2012 steigern können. Und für 2014 haben wir uns das Ziel gesetzt, 1000 Menschen mit Behinderung zu beschäftigen. Das klingt technisch, meine ich aber nicht so. Ich beschreibe es mal anders:

Durch das Engagement einer Vielzahl von Franchise-Nehmerinnen und –Nehmern, Kolleginnen und Kollegen haben wir in den letzten drei Jahren erreicht, dass wir vielen Menschen die Möglichkeit eines attraktiven Arbeitsplatzes, einer beruflichen Perspektive und Teil eines tollen Teams werden zu können, eröffnet haben.

Und wie haben wir das erreicht? Wir haben das Thema „Inklusion“ immer wieder und überall in den Mittelpunkt gerückt. Wir haben unseren „Integrationsleitfaden“ verteilt und intensiven Austausch mit den verschiedenen Ämtern und Institutionen gepflegt. Und gerade in dieser Zusammenarbeit mussten wir einige Rückschläge hinnehmen über die ich kurz berichten möchte:

Es fängt an mit dem Betriff „Inklusion“. Die UN-Behindertenrechtskonvention hat 2008 „Inklusion“ als Menschenrecht für Menschen mit Behinderungen erklärt. Dies bedeutet, dass alle Menschen selbstbestimmt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen. D.h. dass Menschen mit Behinderung sich nicht mehr integrieren und an die Umwelt anpassen müssen, sondern diese von vorneherein so ausgestattet ist, dass alle Menschen gleichberechtigt darin leben können. Klingt super, aber ist das in der Realität auch so? Ich habe andere Dinge gesehen und erlebt.

1)    Der Begriff „Inklusion“ mag in der Fachwelt angekommen sein, in großen Teilen der Gesellschaft meiner Wahrnehmung nach nicht.

2)    Wenn man als Unternehmen, so wie wir, die Absicht hat „Inklusion“ zu leben, dann merkt man sehr schnell, dass das Thema „Barrieren“ gar nicht so viel mit dem Arbeitsplatz von Schwerbehinderten zu tun hat, sondern viel mehr mit „Behördendschungel“ und „Zuständigkeits-Wirrwarr“.

Wir haben eine ganze Zeit lang gebraucht um zu verstehen, was die unterschiedliche Verantwortung der Integrationsämter, der Arbeitsagenturen, der Integrationsfachdienste, der Hauptfürsorgestellen der Berufsbildungswerke und der Behindertenwerkstätten etc. bei der Vermittlung von Menschen mit Behinderungen ist. Ich würde aber auch nicht behaupten wollen, dass wir heute den absoluten Durchblick bei den Zuständigkeiten haben.

Was wir aber genau gemerkt haben ist, dass die Dienste untereinander nicht gut miteinander vernetzt sind und dass die Frage „Wer ist eigentlich der Kunde dieser Institutionen bezogen auf Inklusion“ nicht beantwortet ist.

Das ist mir noch mal klar geworden, als ich letzte Woche die Ehre hatte, auf der Fachtagung der Berufsbildungswerke zu sprechen.

Ich habe dort eine große Anzahl von hochengagierten Menschen getroffen, jeder hat mit Stolz von seinem jeweiligen Verantwortungsbereich berichtet, eine Vernetzung untereinander und eine starke Kundenorientierung konnte ich jedoch weniger spüren.

Natürlich muss ich einräumen, dass auch wir noch To Dos haben, beispielsweise baulicher Art. Nicht in jedem Restaurant ist es möglich mit Rollstuhl barrierefrei essen oder auch arbeiten zu gehen. Hier können wir uns noch deutlich verbessern.

Meine Forderung an die Politik ist klar. Bessere Abstimmung der Institutionen untereinander und eine Arbeitsagentur, die die Vermittlung von Menschen mit Behinderung wirklich im Fokus hat.

Einen höheren Beschäftigungsgrad erreicht man nicht alleine durch das Erhöhen der Ausgleichsabgabe, sondern auch durch die Vereinfachung und Neuordnung der Strukturen.

Was ist Ihre Meinung, welche Erfahrungen haben Sie gemacht?

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Alle unter einem Dach: Strategiemeeting bei McDonald’s

Anfang des Monats stand noch ein besonderer interner Termin in meinem Kalender – das Franchise-Nehmer-Meeting. Sie müssen sich das vorstellen wie ein großes Familientreffen – alle sechs Monate kommen die Franchise-Nehmer zusammen, tauschen sich über die neuesten Entwicklungen aus und diskutieren über anstehende Entscheidungen.

Der Austausch mit unseren Franchise-Nehmern hat intern zu Recht einen sehr hohen Stellenwert – sie sind das Gesicht der Marke vor Ort und an unseren Mitarbeitern und Gästen besonders nah dran. Das Treffen dient also dazu, die Franchise-Nehmer über aktuelle strategische und operative Entwicklungen zu informieren und sie auch konkret in Entscheidungen einzubinden.

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Wenn’s menschelt

Ich habe mich ein bisschen länger nicht gemeldet, ich war zehn Tage mit meiner Frau in Kanada und möchte von einer kleinen Begebenheit erzählen:

Letztes Jahr zu Weihnachten habe ich meiner Frau einen Besuch der diesjährigen Eiskunstlaufweltmeisterschaft geschenkt. Sie fand dieses Jahr in London, Ontario, Kanada statt und zwar vergangene Woche. Mit Eiskunstlauf habe ich mich in meinem Leben bisher deutlicher weniger beschäftigt als mit Fußball, aber ich weiß, dass meine Frau diesen Sport liebt und so kam ich auf diese Idee. Es war ein großartiges Erlebnis und ein voller Erfolg.

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Wie sieht es eigentlich mit der Feedbackkultur in Ihrem Unternehmen aus?

Gerade lege ich den Hörer auf, ich habe mit unserer neuen HR Direktorin telefoniert, die am 01.Juni.2013 bei uns beginnen wird. Wir haben einen sehr intensiven Rekrutierungsprozess hinter uns, in dem sie schon einiges vom Unternehmen und seinen Mitarbeitern kennen lernen konnte.

Ich habe mir Ende des vergangenen Jahres vorgenommen, mehr für mein Team und mit meinem Team zu arbeiten. Dazu gehört eben auch neue Mitglieder von Anfang an intensiv zu betreuen, deshalb auch das oben beschriebene Telefongespräch. Eine der Fragen der neuen Kollegin war wie denn unsere Feedbackkultur so sei?

Ich gebe gerne zu, eine schnelle Antwort darauf hatte ich nicht. Ich war ehrlich und habe ihr gesagt, dass ich jetzt leicht behaupten könnte „super“ oder „unsere Meinungsumfragen liefern gute Ergebnisse“, was übrigens in der Tat der Fall ist – also alles prima!!??

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Arbeitsmarkt 2013: Schlechter Start für Arbeitssuchende?

Letzte Woche hat die Bundesagentur für Arbeit die aktuellen Arbeitsmarktzahlen bekannt gegeben – leider keine erfreulichen Ergebnisse: Die Arbeitslosigkeit ist im Januar im Vergleich zum Dezember um 0,7 auf 7,4 Prozent angestiegen. Auch wenn der Anstieg vor allem saisonale Gründe hat, liegt die Arbeitslosigkeit in Deutschland nun wieder über drei Millionen Menschen. Da stellt sich mir eine ganz simple Frage: Wie kann sich die Wirtschaft über die Folgen des demografischen Wandels und den herrschenden Fachkräftemangel beklagen, wenn gleichzeitig die Arbeitslosigkeit steigt? Warum finden die Suchenden auf beiden Seiten nicht zueinander? Vielleicht müssen wir uns alle noch besser an die aktuellen Begebenheiten auf dem Arbeitsmarkt anpassen  – oft suchen wir Phantome, perfekte Mitarbeiter, eine Wunschvorstellung, die es nicht gibt. Und wenn diese Mitarbeiter nicht gefunden werden, bleibt der Arbeitsplatz eben unbesetzt – vor allem bei den heutigen unsicheren Rahmenbedingungen.
McDonald’s hat sich schon vor Jahren mit der Situation mangelnder Fachkräfte beschäftigt. Eines unserer zentralen Anliegen ist weiterhin, jungen Menschen gute Zukunftsaussichten zu bieten. Mit der Einführung des Ausbildungsweges „Fachkraft im Gastgewerbe in der Systemgastronomie“ für Hauptschüler konnten wir beides verbinden und die Ansprache potentieller Mitarbeiter verbreitern. Damit bieten wir für jeden Schulabgänger den passenden Einstieg, ergänzend zu dem bestehenden Ausbildungsweg „Fachmann/Fachfrau für Systemgastronomie“ ist auch ein duales Studium zum Bachelor of Arts bei uns möglich. Wir wollen echte, langfristige Perspektiven schaffen, deshalb bieten wir in diesen drei Ausbildungswegen auch 2013 wieder 1.000 Ausbildungsplätze an. Mit einer echten Perspektive meine ich an dieser Stelle z.B. unsere Übernahmequote von rund 80%, worauf wir und unsere Franchise-Nehmer stolz sein können.
Außerdem werden wir in diesem Jahr rund 1.300 zusätzliche Arbeitsplätze für Direkteinsteiger schaffen. McDonald’s ist mit mehr als 64.000 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber in der Gastronomie in Deutschland – und ein Unternehmen, das seine Verantwortung wahrnimmt und in die Gesellschaft investiert. Wir bilden einen Großteil unserer Führungskräfte von morgen selbst aus und bieten Chancen für jeden, sich entsprechend seiner Fähigkeiten weiterzuentwickeln.

Ich bin gespannt, was das Jahr 2013 für uns und den Arbeitsmarkt bringen wird!

Respekt, Herr Tafilaj!

In meinem Job muss und darf ich sehr viele Entscheidungen treffen. Hier sind oft schwerwiegende Entscheidungen mit systemrelevanter Tragweite dabei und das ist manchmal richtig stressig.

Einen Ausgleich dazu habe ich mir selbst geschaffen und der sieht folgendermaßen aus:

Ich gehe öfter in unsere Restaurants, manchmal alleine, irgendwo in Deutschland, und fange an mich mit unseren Mitarbeitern zu unterhalten. Ich frage sie, ob ihnen der Job Spaß macht, was sie vor McDonald’s gemacht haben, wie es mit ihrer Ausbildung aussieht und was ihre Wünsche und Träume sind. Manchmal gebe ich mich direkt als Personalvorstand zu erkennen, manchmal auch erst am Ende eines Gesprächs. Gesamten Artikel lesen

Jahresbilanz

Der letzte Blogartikel von mir in diesem Jahr.
Zeit um über das Jahr 2012 nachzudenken, und Bilanz zu ziehen, darüber was gelungen ist und was hätte besser laufen können. Derzeit habe ich mich eine Woche komplett zurückgezogen, in die Sonne nach Nordafrika. Eine Zeit nur für mich ohne großen Emailverkehr, Telefonate und familiäre Ablenkungen. Das tut gut, ich komme wirklich “runter”, genieße die Spaziergänge am Meer, den Sport, die Wärme und das Nachdenken.
Das Jahr 2012 ist privat und beruflich erfolgreich gewesen. Meiner Familie geht es gut, alle sind gesund und alle haben Aufgaben, die sie erfüllen. Die Wochenenden nutzen wir regelmäßig für familiäre Aktivitäten. Mehr kann man nicht erwarten.
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Ein Lob an unsere Azubis und Studenten

Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit, gesellschaftliche Verantwortung – große wie kleine Unternehmen haben besser verstanden, dass sie in ihrer wirtschaftlichen Wertschöpfung auf viel mehr Faktoren Rücksicht nehmen müssen, als in der Vergangenheit. Und ich glaube, Unternehmen haben auch erkannt, dass CSR-Engagement sich in vielerlei Hinsicht lohnt.

Dieses Verständnis zeigt sich beispielsweise darin, dass immer mehr CSR-Beauftragte ernannt oder eingestellt werden, Nachhaltigkeitsberichte mittlerweile zum guten Ton gehören und das Engagement für Umwelt und Gesellschaft mehr und mehr Vorstandsaufgabe wird. Corporate Social Responsibility Aktivitäten sind heute meist eng an der Geschäftstätigkeit ausgerichtet. So sollte es meiner Meinung nach auch sein – CSR muss Teil der Unternehmenskultur, der Identität eines Unternehmens werden.

Wie kann ich eine solche Unternehmenskultur unterstützen? In diesem Zusammenhang sind mir folgende Themen wichtig: Gerade unser Nachwuchs ist bei CSR-Themen immer mit vollem Herzen bei der Sache. Bei McDonald’s findet jährlich die Aktion „Helfende Hände“ für einen guten Zweck statt. Während der Aktionszeit werden in den Restaurants „Helfende Hände“-Aufkleber verkauft und der Reinerlös geht an die McDonald’s Kinderhilfe Stiftung. Hier sind vor allem unsere Azubis und dualen Studenten aufgefordert, sich jedes Jahr kreative Ideen auszudenken, um möglichst viele Spenden zu sammeln. In diesem Jahr haben sie sich wieder selbst übertroffen und die beeindruckende Summe von 732.365 Euro zusammengetrommelt. Dafür an dieser Stelle mein größtes Lob!

Was ich damit zeigen möchte ist, dass unsere Jugend entgegen einiger Vorurteile sehr leistungsbereit ist – vor allem, wenn es um den guten Zweck geht. Es lohnt sich, ihnen die Chance zu geben, selbst in CSR-Projekten Erfahrung zu sammeln und zu einer werteorientierten Unternehmenskultur beizutragen. Indem wir Projektverantwortung in die Hände unserer Azubis legen, vermitteln wir jungen Berufsanfängern die grundlegenden Werte unserer Unternehmenskultur. Gleichzeitig werden wir dem Anspruch der jungen Generation gerecht, sich bei beruflichen Herausforderungen persönlich einzubringen.

Das ist uns gelungen, darauf bin ich echt stolz.

Es gibt etwas zu feiern!

Ich hatte bereits angekündigt, dass wir unser McBenefit Programm zur betrieblichen Altersvorsorge bei den HR Excellence Awards 2012 eingereicht haben und auch für die Shortlist nominiert wurden – gestern Abend durfte meine Kollegin Yvonne Prang, Senior Department Head Compensation & Benefit, diesen tollen Preis gemeinsam mit Simone Schmitt-Schillig, Geschäftsführerin Unequity GmbH, auf der Bühne entgegennehmen!

Darüber freue ich mich sehr, denn es ist eine schöne Ehrung der herausragenden Leistung meines Teams und auch ein sichtbares Zeichen für unsere kontinuierliche Weiterentwicklung als Arbeitgeber. Unser langfristiges Engagement wird damit auch öffentlich anerkannt. Meine herzlichen Glückwünsche an alle, die zum Erfolg des Projekts beigetragen haben – da bleibt mir nur zu sagen: Klasse, weiter so!

Wir stellen vor… McBenefit!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das Thema Lebensstandardsicherung im Alter beschäftigt uns sehr, gerade in der Rolle als attraktiver Arbeitgeber, der wir unbedingt sein wollen (mehr zu diesem Thema könnt ihr auch bei meiner Kollegin
Dietlind Freiberg
lesen).

Das McBenefit Programm, das Yvonne Prang, Senior Department Head Compensation & Benefit, Ihnen hier vorstellt, ist ein deutliches Signal an unsere Mitarbeiter „Wir übernehmen Verantwortung für dich – auch in der Altersvorsorge.“

Mit McBenefit haben wir uns bei den HR Excellence Awards 2012 des Fachmagazins Human Resources Manager beworben. Hier sollen erstmals innovative HR-Projekte ausgezeichnet werden. Unternehmen und Organisationen waren eingeladen, ihre herausragendsten HR-Projekte in 30 Kategorien einzureichen. Eine professionelle Jury wertet die über 400 Einreichungen aktuell aus. Wir haben erfahren, dass wir es auf die Shortlist der besten 3 Einreichungen geschafft haben. Nun sind wir auf den 5. Dezember gespannt: die Gewinner der HR Excellence Awards 2012 werden bei einer Preisverleihung im Hotel “The Ritz-Carlton, Berlin” bekannt gegeben.

Nun aber zu McBenefit, viel Spaß beim Lesen:

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