„Weg vom Beschwerde-Modus“

In den vergangenen Monaten haben wir im Bereich People intensiv an unserer Organisation gearbeitet. In solch einer „Change“-Phase verändern sich für einzelne Kolleginnen und Kollegen die Aufgabenbereiche, die Zuordnung und das Tagesgeschäft. Veränderungen in diesem Umfang stehen nicht unbedingt ganz oben auf der Beliebtheitsskala, sorgen möglicherweise für etwas Unsicherheit oder machen Manchen sogar Angst. Um den Wandel und den Übergang besonders nachvollziehbar zu gestalten, haben wir in vielen Bereichen Workshops mit den Teams eingeplant. Auf dem Projektplan im Change-Management stehen alle Ampeln mittlerweile auf Grün – und wie sieht’s in den Teams aus?

Dazu haben wir eine kleine Mitarbeiterbefragung durchgeführt, den PULSE-Check. Und auch dort überwiegen die grünen Bewertungen. Bei der Betrachtung der Freitextfelder lerne ich, dass es aber auch noch Nachholbedarf gibt. Information, Kommunikation, Vertrauen, Miteinander – lauter Themen, die in unserer Arbeit an der Unternehmenskultur eine wichtige Rolle spielen (https://www.employerbranding-blog.de/2017/04/unternehmenskultur-wie-werden-wir-ein-besseres-mcdonalds/). Ebenso Kommentare zu den Veränderungen, und dass diese sich erst mal setzen müssen.

In dieser Woche habe ich mich ganz informell bei einer Teambrotzeit und bei einem Teamlunch umgehört, was meine Mannschaft aktuell umtreibt. Ein Kommentar hat mir ganz besonders gut gefallen: „Weg vom Beschwerde-Modus, lass‘ uns wieder Lösungen finden“. Mich freut an dieser Aussage besonders, dass sie mit den Ängsten abschließt und die Chancen beschreibt. Dass eigene Kollegen aufgerufen werden, lösungsorientiert nach vorne zu arbeiten. Ganz im Sinne der Kulturprinzipien, die unsere Führungskräfte erarbeitet haben und die offenkundig schon in unseren Teams angekommen sind (Auszug):


  • „ZUSAMMEN“ IST FÜR UNS MEHR ALS EIN LIPPENBEKENNTNIS! ES IST GELEBTE REALITÄT….“
  • „…. EIN PROBLEM ZU ERKENNEN IST GUT – LÖSUNGEN ZU FINDEN IST UNSER ANSPRUCH.“



  • Das ist ein guter Ansporn und für mich persönlich eine unglaubliche Motivation, weiter an unserer Kultur zu arbeiten und alle Kolleginnen und Kollegen zu ermutigen, diese Prinzipien zu leben und weiterzutragen.

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