Unternehmenskultur – wie werden wir ein besseres McDonald’s?

Man könnte meinen heute passen in einen 24 Stundentag direkt 48 rein, so sehr verändert sich die Welt, mindestens aber unsere Wahrnehmung. Agilität, Digitalisierung, Marktdynamik sind hier nur einige Schlagworte.

Es ist gar nicht so leicht, mit allem Schritt zu halten, dabei zu bleiben oder sogar der Zeit voraus zu sein. Ein Unternehmen wie McDonald’s muss das können, weil unsere Gäste so vielfältig sind, wie in keinem anderen Restaurant. Wie übrigens auch unsere Mannschaft, die sich tagtäglich um das Wohl von über 2 Millionen Gästen in Deutschland kümmert. Wir sind dazu ein Wirtschaftsunternehmen, das logischerweise an Ergebnissen wie der Zukunftsfähigkeit gemessen wird.

Und was hat das jetzt mit Unternehmenskultur zu tun? Die Fähigkeit zum Wandel, und dazu, die Mannschaft mitzunehmen, bekommt eine immer größere Bedeutung. Mittlerweile kann belegt werden, dass eine gute Unternehmenskultur nicht nur dazu beiträgt, dass ein Unternehmen agiler und kundenorientierter ist, sondern auch, dass Kultur und Führung auch für den Marktwert entscheidend mit verantwortlich sind (vgl. Dave Ulrich – Leadership Capital Index). Interne Kulturarbeit kommt so aus der „Kuschelecke“ raus und wird zu einem Thema mit direktem Businessbezug. Das Geschäftsmodell eines Unternehmens sollte von allen Mitarbeitern verstanden werden. Deshalb muss auch die Arbeit an der Unternehmenskultur darauf angepasst werden.

Wir bei McDonald’s haben uns deshalb auf einfache Leitlinien verständigt, die unser Streben widerspiegeln und zu unserer Unternehmens-DNA passen. Dabei konzentrieren wir uns auf drei entscheidende Felder: den Fokus auf unsere Gäste, auf unsere Zusammenarbeit und den Anspruch an jeden einzelnen, sich selbst für das eigenen Tun verantwortlich zu zeigen und sich selbst zu besseren Lösungen zu führen.

So weit, so gut. Nun geht es an die Umsetzung und die Frage: Wo sollen wir anfangen? Weil Kultur eine gelebte sein muss, beginnen wir mit den Mitgliedern des Führungsteams – gemeinsam. Als Kulturbotschafter unterstützen sie aktiv Initiativen, suchen den Dialog in ihren Abteilungen und bereichern unsere Arbeit durch ihr Feedback. Wichtiger Faktor für alles, was wir gerade zu dem Thema in Gang bringen: Vorleben ist Pflicht. Dranbleiben ebenfalls. Und Entwicklungen messbar machen. Ich bin schon sehr gespannt, was davon in unserer Mitarbeitermeinungsumfrage sichtbar wird.

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