Vorurteile „women@work“

Gleich vorneweg – Verbandsarbeit ist alles andere als langweilig! Diese Woche standen in diesem Zusammenhang wiederum Premieren in meiner neuen Rolle für mich an. Die erste Präsidiumssitzung unseres Bundesverbands der Systemgastronomie, kurz BdS, seit ich das Amt als Präsidentin innehabe. Und am darauffolgenden Tag die jährliche Mitgliederversammlung. Die Arbeit des BdS habe ich schon in meiner alten Rolle, als HR Director bei McDonald’s, eng begleitet. Ein Verband kann – wenn die Mitglieder geschlossen zusammen stehen – doch wesentlich mehr bewirken als ein einziges Unternehmen allein. Dennoch ist es eine Herausforderung, die Zusammenarbeit auf eine solide Grundlage zu stellen, gerade wenn man sich im Markt als Wettbewerber gegenüber steht. Meinem Vorgänger ist das ganz gut gelungen. Sowohl die eigene Marke bestmöglich zu repräsentieren, als auch die Verbandssicht für die Branche immer im Blick zu behalten. Gerade die Arbeit eines Verbandes beruht sehr stark auf Vertrauen, Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit und dem Ansehen. Nicht nur bei politischen Institutionen und der Gewerkschaft, sondern auch in der Öffentlichkeit. Die Rückmeldungen „unserer“ Mitgliedsunternehmen waren übrigens sehr positiv. Denn bei diesem Anlass werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Herausforderungen unserer Branche und für anderthalb Tage wird nicht spürbar, dass wir auf dem Markt im harten Wettbewerb stehen. Zusammenhalt macht uns ins dieser Beziehung gegenüber all unseren Anspruchsgruppen stärker. Nach diesem Start kann es gerne so weiter gehen.

Bds-

Neue BdS-Geschäftsräume: v.l.n.r. Andrea Belegante, Valerie Holsboer. Marcus Lettschulte und Gabriele Fanta

Und wie bekomme ich dieses Ehrenamt nebenbei hin? Glücklicherweise unterstützt hierbei die BdS-Geschäftsstelle perfekt. Mit einem Netzwerk, Hintergrundinformationen oder auch mal als moderierende Einheit. Deshalb ist es schade, dass ich zu Beginn in diesem Amt vielen Unkenrufen trotzen musste. Anknüpfend an „women@work“ hier die Besonderheit zu „unserem“ Verband – sowohl die Geschäftsführung als auch das Präsidentenamt ist aktuell rein weiblich besetzt. So viele Frauen auf einmal, ob das was werden kann, außer ein Zickenkrieg? Fakt ist, dass wir die Phase des Übergangs gemeinsam gemeistert haben, durch genau die Prinzipien, die für die Zusammenarbeit auch sonst von Bedeutung sind. Vielleicht klappt Offenheit „unter Frauen“ sogar manchmal besser, weil eben kein Revier zu verteidigen ist, sondern nur gemeinsam Terrain gut gemacht werden kann. Freue mich drauf und grüße sehr herzlich Valerie Holsboer, Hauptgeschäftsführerin, und Andrea Belegante, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin.

Kommentare

  1. Alles Gute und weiterhin viel Freude in der Aufgabe.

    • Vielen Dank

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