Jahresbilanz

Der letzte Blogartikel von mir in diesem Jahr.
Zeit um über das Jahr 2012 nachzudenken, und Bilanz zu ziehen, darüber was gelungen ist und was hätte besser laufen können. Derzeit habe ich mich eine Woche komplett zurückgezogen, in die Sonne nach Nordafrika. Eine Zeit nur für mich ohne großen Emailverkehr, Telefonate und familiäre Ablenkungen. Das tut gut, ich komme wirklich “runter”, genieße die Spaziergänge am Meer, den Sport, die Wärme und das Nachdenken.
Das Jahr 2012 ist privat und beruflich erfolgreich gewesen. Meiner Familie geht es gut, alle sind gesund und alle haben Aufgaben, die sie erfüllen. Die Wochenenden nutzen wir regelmäßig für familiäre Aktivitäten. Mehr kann man nicht erwarten.
Beruflich gibt es auch vermehrt Positives. Im April ist die Trainingsabteilung von McDonald’s Deutschland zu meinem Verantwortungsbereich dazu gekommen. Ein elementarer Bereich, weil ein gutes Training und dadurch gut ausgebildete Mitarbeiter einen bedeutenden Unterschied zum Wettbewerb ausmachen können. Daran arbeiten wir intensiv. Es wird niemand wundern, dass gerade hier das Thema e-Learning eine zentrale Bedeutung bekommt.
Im klassischen Personalbereich können wir auch in einigen Bereichen auf Erfolge zurückblicken. Die Implementierung von „Future Management Planning“ ist ein wichtiger Baustein, wenn es um eine strukturierte Nachfolgeplanung geht, um Talentdefinition und Talentfindung und die Entwicklung von Karrierepfaden. Zu diesem Prozess gibt es mittlerweile ein hohes Commitment im Unternehmen, vor allem auch zu den Portfoliokonferenzen, die die HR-Businesspartner in jeder Abteilung durchführen. Das bedeutet viel Arbeit, schafft aber Transparenz und Akzeptanz. Vorher gab es, ehrlich gesagt, kein großes Vertrauen in das Talentmanagement, ein deutlicher Fortschritt!
Weitere Highlights waren die Einführung einer betrieblichen Altersversorgung für außertariflich bezahlte Mitarbeiter, neue Wege beim Recruiting, erhöhte  Effizienz beim Online-Hiring, Konzentration auf das Thema Arbeitssicherheit und die Beschäftigung mit der “Generation Y”. Das führt mich zu einem weiteren Punkt, bei dem ich noch deutliches Verbesserungspotenzial für mich sehe.
Ich bin ein Fan von diversen Teams. Ich mag die Mischung aus erfahrenen Mitarbeitern mit interner Karriereentwicklung und dem Einbinden von neuen externen Kollegen. Exakt so habe ich mir mein Team zusammengestellt, mit ausgeglichenem Anteil an Frauen und Männern, und dieses Team ist erfolgreich. Und trotzdem habe ich im vergangenen Jahr Mitglieder aus dieser Mannschaft verloren.
Ich habe natürlich Gespräche geführt und bin zu der Erkenntnis gelangt, dass es mir in 2013 gelingen muss, die Diversität besser zu managen, und jeden da abzuholen wo sie oder er gerade steht. Damit habe ich mich in 2012 zu wenig beschäftigt. Aus diesem Grund werde ich mir im nächsten Jahr auch wieder verstärkt unabhängiges, externes Feedback holen. Gerade bei Führungsqualitäten lernt man nie aus und ich möchte mich hier kontinuierlich weiter entwickeln.
Das sind so die Sachen, die mir in dieser Woche bewusst geworden sind, hat sich also gelohnt mal “Einkehr” zu halten. Aber gute Absichten ohne Umsetzung sind ja bekanntlich das Papier nicht wert, auf dem man sie formuliert hat. Also frisch ans Werk in 2013.
Ich wünsche Ihnen allen schöne geruhsame Weihnachten, ein tolles 2013, aber vor allem Gesundheit. Herzliche Grüße, Wolfgang Goebel

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