Back to work

Ja, jetzt bin ich schon fast wieder 3 Wochen zurück und ja, es hat ein bisschen gedauert bis ich den nächsten Blogartikel geschrieben habe. Sorry dafür!

Wie ich an dieser Stelle schon erwähnte, war ich im Sabbatical, d. h. 6 Wochen freie Zeit am Stück. Das hatte ich in meinem Berufsleben auch noch nicht, war schon toll!

Das Wichtigste: Zeit mit der Familie verbringen. Am Anfang war es übrigens gar nicht so einfach, es ist schon ein Unterschied ob man nur an den Wochenenden zu Hause ist oder ob man 6 Wochen mehr oder weniger komplett gemeinsam verbringt. Aber schön war’s doch, alle haben ihre individuellen Interessen dem Familiengemeinwohl untergeordnet und trotzdem kam zum Schluss doch jeder zu seinem Recht. (Funktioniert glaube ich als „Role Model“ so im Job auch ganz gut)

Übrigens, ich gehöre zu denen, die im Urlaub auf ihr Blackberry schauen, E-Mails lesen und auf Anrufe reagieren. Aber ich mache das mit System. Ich stehe auch im Urlaub gerne früh auf, während der Rest der Familie länger schläft. Ich schnappe mir eine Tasse Kaffee und arbeite mich durch die eingegangenen E-Mails. Nie länger als eine Stunde, ich reagiere nur auf die wirklich wichtigen Sachen, kümmere mich darum und dann ist Schluss. Blackberry weg in den Hotelsafe und nicht mehr angeschaut bis zum nächsten Morgen. Das ist meine Art mit den Dingen umzugehen, und ich fühle mich wohl dabei.

Die Vorstellung, nach meiner Rückkehr „148 Mails zu checken“, gefällt mir nicht. Da bleibe ich lieber am Ball, ohne mich zu stressen. Wie gehen Sie damit um?

Eines gab es allerdings, das ich erst lernen musste: Gott sei Dank haben wir ja seit 1,5 Jahren eine HR-Direktorin. Während ich die letzten Jahre während meines Urlaubs immer dachte ich muss mich um alle Dinge höchstpersönlich kümmern, konnte ich dieses Jahr gut 90% aller zu erledigenden Sachen vertrauensvoll in ihre Hände und die unseres Teams geben.

Funktionierte so aber nicht automatisch und ich brauchte durchaus einige deutliche Hinweise das ich das so machen kann.

Mein Learning: So eine doch recht lange Abwesenheit von 6 Wochen ist eine hervorragende Möglichkeit für die Kolleginnen und Kollegen ein Stück Extraverantwortung zu übernehmen und mit den Aufgaben zu wachsen. Es hat toll geklappt, ich bin stolz auf mein Team und ich habe wieder was dazu gelernt. Probieren Sie’s doch auch mal aus!

Was steht an?

Budgetvorbereitung 2013, Strategieplanung, Umsetzung Altersvorsorge und Vorbereitung von Veranstaltungen.

Übrigens, nächster öffentlicher Vortrag auf der Messe „Zukunft Personal“ am 26. September um 14:30 Uhr. Constanze Ochs (siehe Blogbeitrag) und ich werden uns gemeinsam in einem Dialogvortrag um das Thema „Generation Y“ kümmern.

Speziell geht es darum, was die verschiedenen Generationen in der direkten Zusammenarbeit voneinander lernen können. Ein spannendes Thema im Rahmen der Vorbereitung für uns und hoffentlich auch am 26. September für die Zuhörer. Vielleicht sitzen Sie ja auch im Publikum?

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